München (dpa) – Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) will sich zu den Gerüchten über Toni Söderholm als neuem Bundestrainer nicht äußern. «Es gibt nichts zu vermelden», sagte DEB-Präsident Franz Reindl der Deutschen Presse-Agentur.
Der 40 Jahre alte Finne soll nach Berichten des Fachmagazins «Eishockey News» und der «Bild» vom Donnerstagabend Nachfolger von Marco Sturm werden, der Anfang November als Assistenzcoach der Los Angeles Kings in die NHL gegangen war. Söderholm trainiert derzeit den Drittligisten SC Riessersee.
Der Traditionsclub hatte sich aus finanziellen Gründen in der vergangenen Saison aus der DEL 2 zurückgezogen. Söderholm war da noch zum Trainer des Jahres in der zweiten Liga gekürt worden und genießt in der Branche einen sehr guten Ruf, obwohl er erst 2016 seine Spielerkarriere beim EHC Red Bull München beendet hatte.
In der vergangenen Saison sollen auch DEL-Clubs an Söderholm als Trainer interessiert gewesen sein. Der gut deutsch sprechende Finne passt auch bestens in das Anforderungsprofil des DEB.
Das DEB-Präsidium will sich vor allem auch wegen der aktuell laufenden U20-B-WM in Füssen nicht zur A-Nationalmannschaft äußern. Dort steht das deutsche Nachwuchsteam vor dem Wiederaufstieg in die A-Gruppe. Erwartet wird, dass die Personalie in der kommenden Woche verkündet wird.
(dpa)